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Bürgervorschlag zum Thema "Theater, Oper u. Orchester GmbH Halle"

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Kürzung der Fördermittel für Theater,Oper& Orchester

Ich scheue mich nicht davor auch „heilige Kühe“ zur Schlachtung freizugeben, deshalb schlage ich vor den Etat für die Theater, Oper und Orchester GmbH radikal zu kürzen. Wie jedes andere Unternehmen auch, denn um nichts anderes handelt es sich bei einer GmbH, sollte der Hauptaugenmerk auf der Wirtschaftlichkeit liegen und nicht auf der Erhaltung zum reinen Selbstzweck, finanziert aus öffentlichen Geldern, also von den Steuerzahlenden Bürgern dieser Stadt. Es wird offensichtlich nicht im Interesse der Mehrheit der Bürger „gearbeitet“, sondern nur für einen kleinen Teil der „kulturell Interessierten“, denn sonst wären die Säle und somit auch die Kassen gefüllt. Durch die immensen Fördermittel, die hier meiner Meinung nach verschwendet werden, wird ein starrer und elitärer Apparat am Laufen gehalten, der sich keine Gedanken ums Überleben machen muss, da es ja ausreichend Subventionen gibt. Wenn das Volk nicht ins Theater, oder in die Oper geht, dann ist die Schuld nicht beim „Volk“ zu suchen, sondern bei den Veranstaltern, die die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben, oder erkennen wollen und sich nicht dem Wandel der Zeit anpassen! Sogenannte Comediens, Rockbands, Musicals, Festivals o.Ä. füllen ganze Stadien über Monate, aber in Halle bleiben die Stühle leer. Ich schlage vor, nur den Unterhalt der Einrichtungen zu finanzieren und nicht die Honorare der Angestellten. Damit wäre die Möglichkeit eines Kulturbetriebes gewährleistet, allerdings wären die Künstler gezwungen sich Ihren Unterhalt zu erarbeiten, wie jeder andere Bürger auch. Es gibt genügend Veranstaltungen, die beim Publikum beliebt sind und sich durchaus selber durch die Eintrittsgelder finanzieren, aber auch viele, die für das Publikum uninteressant sind, aber trotzdem mit finanziert werden. In Halle existieren genügend freie Theater, an denen man sich ein Beispiel nehmen sollte, denn diese schaffen es Säle zu füllen und moderate Eintrittspreise anzubieten, die nicht mit 100 €, oder mehr bezuschusst werden. Die durch eine Etatkürzung frei gewordenen Gelder sollte man besser in die Jugendarbeit und Jugendbildung investieren; nur 1000 € im Monat pro Jugendlichem schaffen sicherlich bessere Perspektiven, ein höheres Bildungsniveau und damit auch einen „Mehrwert“ für die Entwicklung unserer Stadt.
Einsparvorschlag: 
18 Millionen, nur noch 100tsd monatlich für den Unterhalt der Gebäude.
Thema: 
Theater, Oper u. Orchester GmbH Halle
Status: 
Nicht umsetzbar
Kommentare: 
11
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7
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23
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